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Bücherflohmarkt
27.1. – 28.1.2018
Pfarrheim Ottensheim
weitere Informationen

Aktuelles

Der schon traditionelle Bücherflohmarkt zugunsten von Amnesty International findet
Samstag, 27. 1. 2018 , 9-17 Uhr und
Sonntag, 28. 1. 2018, 9- 12 Uhr im
Pfarrheim Ottensheim statt.
Angeboten werden Bücher und Spiele, aber auch Kaffee und Kuchen zur Stärkung.

Abgabemöglichkeit für Bücherspenden besteht ab Freitag, 19. 1. bis Donnerstag 25. 1. 2018 im Pfarrheim Ottensheim (Bühne des Pfarrsaals).


Am sogenannten "Brief-Marathon", den Amnesty International jährlich um den 10. Dezember herum organisiert, haben im Jahr 2017 ca. 13.000 Menschen aus Österreich teilgenommen und im Rahmen dieser Aktion mehr als 34.000 (!) Briefe, E-Mails und Postkarten zugunsten folgender Menschenrechtsverteidiger*innen versendet: Taner Kilic & Istanbul 10, Ni Yulan und Shackelia Jackson.

Herzlichen Dank allen, die mitgemacht haben! Hinter jeder Unterschrift steckt eine engagierte Person, die hinschaut, wo andere wegschauen. Eine Person, die zeigt, dass Zusammenhalt stärker ist als Unterdrückung! Jeder einzelne Brief bedeutet viel für die Betroffenen.

Shackelia Jackson hat einen Dankbrief an alle Amnesty-Unterstützer*innen mit folgendem Inhalt verfasst:

"Liebe alle,
eine perfekte Antwort zu verfassen dauert länger, als ich dachte, und so habe ich mich entschieden, einfach von Herzen zu schreiben. In den letzten 3 Jahren habe ich als gebrochene Schwester gesprochen, um sicher zu gehen, dass andere nicht vergessen. Das hat Türen für andere geöffnet, aber gleichzeitig war ich Gefahren ausgesetzt. Der Tod meines Bruders Nakiea Jackson und meine darauffolgenden Aktivitäten machten mich zum Synonym für einen Kampf, der größer war als Nakiea. Das Aufhören wurde schwierig.
Die Tragweite dieses Kampfs und der beschwerliche weitere Weg waren alleine nicht zu bewältigen. Das ist wo ihr alle, Amnesty International und eure Verbündeten, ins Spiel kommt. Ihr seid die Verkörperung der globalen Unterstützung, die ich brauchte, um die Geschichte des Unrechts neu zu verfassen. Ich bin dankbar, dass Nakieas Geschichte eure Aufmerksamkeit erweckt hat, und ich eure Unterstützung, Freundschaft und euer Engagement gewonnen habe. Ihr habt diese Reise bewältigbar gemacht, unsere Plattform vergrößert und strategische Beratung sowie ein Netzwerk der Unterstützung zur Verfügung gestellt, die für diesen Veränderungsprozess notwendig sind.
Nakiea wurde zu einem weltweiten Symbol des ungerechten Todes. Sein Fall zeigt nicht nur, dass Veränderung notwendig ist, sondern auch, wie wertvoll die Präsenz sowie die andauernde Druckausübung durch die internationale Gemeinschaft sind.
Ihr habt mir nicht nur einen sicheren Raum angeboten und einen gigantischen Rückhalt gegeben, sondern auch eine Möglichkeit, die Darstellung und vorgegaukelte Wahrnehmung von Jamaika und unserer Führung neu zu definieren. Die Entscheidungsträgerinnen kontrollierten nicht länger die Narrative und wir zerstörten die von ihnen exportierte Nostalgie.
Ihr habt mir Hoffnung gegeben, um wieder zu leben, zu träumen. Ich glaube wieder an Veränderung – dank der Beobachtungen und des Vertrauens der Gemeinschaften, mit denen ich interagiert habe, an ihre Sicherheitskräfte. Ihr gebt mir Hoffnung, dies auch in Jamaika anzustreben.
Ihr seid die wahren Held
innen und eure Selbstlosigkeit und euer Engagement zur Hochhaltung der Menschenrechte und Würde auf der ganzen Welt wird wiedergespiegelt in der Unterstützung, die eure Kampagnen generieren und die positiven Ergebnisse, die ihr für Betroffene und Schikanierte erlangt habt.
Ich könnte noch weiterschreiben, aber ich bin mir sicher, dass meine Dankbarkeit klar ausgedrückt wurde und so sage ich, Friede sei mit euch, seid weiterhin ein Zeichen der Veränderung und ein Licht auf unserem Weg. Ich bin gespannt zu sehen, wohin unsere Zusammenarbeit noch führen wird, denn ich bin mir sicher, dass wir das Beste noch vor uns haben.

Alles Liebe,
Shackelia
Gebrochen, nicht zerstört. "


Über unser Gruppengeschehen vom vergangenem Jahr informiert unser aktueller Jahresbericht 2016.


Am Sa. 15. Okt. 2016 veranstalteten wir im Postsaal Ottensheim das
Bezirzmusikfest - Blasmusikveranstaltung für Singles,
ein Benefizkonzert der Blech Brass Brothers zugunsten von Amnesty International.
Acht junge Blechbläser verzauberten ihr Publikum mit viel Humor und musikalischen Können zum Thema Glück im Spiel, Pech in der Liebe. Die Musiker (inkl. Techniker) verzichteten auf ihre Gagen zugunsten der Menschenrechtsarbeit von Amnesty International . Da das Konzert praktisch ausverkauft war, konnten wir uns nicht nur an der Musik erfreuen, sondern auch an dem finanziellen Erfolg. Allen Beteiligten sei für ihre Großzügigkeit gedankt.


Über unser Gruppengeschehen vom vergangenem Jahr informiert unser aktueller Jahresbericht 2015.


Am 23. und 24. Jänner 2016 hat unser mittlerweile traditioneller AI-Bücherflohmarkt im Pfarrheim Ottensheim stattgefunden. Unmengen von Büchern aller Art, aber auch CDs, DVDs usw. haben zugunsten von Amnesty International ihren Besitzer gewechselt.
Wir bedanken uns sehr herzlich für die großzügigen Bücherspenden, aber auch bei den Spendern der Mehlspeisen für das Kuchenbuffet und bei den Musikern der Gruppe La Boheim, die spontan das Flohmarktgeschehen mit ihrer Musik bereichert haben.
Der nächste Bücherflohmarkt ist in 2 Jahren geplant.

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Am 4.10.2015 ereichte uns die Nachricht, dass Okunishi Masaru im 89. Lebensjahr in der Krankenabteiung des Nagoya Gefängnis verstorben ist.

Okunshi Masaru verbrachte 46 Jahre im Todestrakt, immer in Angst, dass dies sein letzter Tag sein könnte. Wie die meisten der zum Tode Verurteilten verbrachte er die meiste Zeit in Einzelhaft. Er wurde zum Tode verurteilt, nachdem man ihn verdächtigte 5 Frauen ermordet zu haben. Es besteht der Verdacht, dass sein anfängliches Geständnis durch "Druck" zustande gekommen ist. Später widerrief er sein Geständnis und beteuerte bis zuletzt seine Unschuld.

Jahrelang forderte Amnesty International , vor allem die AI-Gruppe Puchenau und nachfolgend unsere Gruppe die Wiederaufnahme des Verfahrens und Aufhebung der Todesstrafe. Okunishi Masaru wurde nicht hingerichtet - aber das japanische Rechtssystem hat in seinem Fall völlig versagt .

"is absolutely sickened, not by the crimes the wicked have committed, but by the punishments that the good have inflicted." - Oscar Wilde

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